Biografie

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Boston und Chicago Symphony Orchestra, New York Philharmonic, London Symphony, Concertgebouw Orkest Amsterdam oder dem Orchestre de Paris.  Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Marin Alsop, Christoph Eschenbach, Ed Gardner, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Andres Orozco-Estrada, Santtu-Matias Rouvali, Yannick Nézet-Séguin, Tugan Sokhiev, John Storgårds and Juraj Valcuha.

Im Sommer 2019 spielt Baiba Skride mehrere Konzerte beim Classical Spree, ein Festival des Orchestre Symphonique de Montréal, gefolgt von einer Wiedereinladung zum Grafenegg Festival mit dem Tonkünstler-Orchester sowie Kammermusikkonzerte bei der Schubertiade Schwarzenberg, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und im Gewandhaus Leipzig. Die Saison 2019/20 beginnt Baiba Skride mit der Saisoneröffnung des Residentie Orkests, gleichzeitig Auftakt ihrer Residenz beim Orchester, im Rahmen derer sie während der Saison mit drei verschiedenen Violinkonzerten zu hören sein wird. Des Weiteren kehrt sie mit der Weltpremiere von Victoria Borisova-Ollas’ Violinkonzert zum Royal Stockholm Philhamornic Orchestra zurück, gefolgt von lokalen Premieren des Werkes mit dem Lahti Symphony Orchestra und dem BBC Symphony Orchestra. Weitere Höhepunkte sind die niederländische Premiere von Sebastian Curriers Violinkonzert im Concertgebouw Amsterdam mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Konzerte mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, der Staatskapelle Weimar, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Danish National Symphony Orchestra, Swedish Chamber Orchestra, Iceland Symphony Orchestra sowie dem Orchestre National du Capitole de Toulouse auf Tournee in der Kölner Philharmonie und Philharmonie Berlin. In den USA debütiert sie beim Pittsburgh Philharmonic Orchestra und kehrt zum St. Louis und Oregon Symphony Orchestra zurück.

Baiba Skride ist auch als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Ihr 2016 gegründetes Skride Quartett geht im November 2019 das erste mal auf Tournee durch Australien. 2020 spielt das Quartett unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, Sociedad Filarmónica de Bilbao und Schubert Club St. Paul. In dieser Saison spielt Baiba Skride außerdem Duo mit Martin Stadtfeld, Trio mit Daniel Müller-Schott und Xaiver de Maistre sowie Quintett mit Alban Gerhardt, Brett Dean, Gergana Gergova und Amihai Grosz.

Für Orfeo spielte Baiba Skride zahlreiche Aufnahmen ein, darunter die Debütaufnahme ihres Skride Quartetts sowie jüngst eine CD mit Violinkonzerten der amerikanischen Komponisten Bernstein, Korngold und Rózsa mit dem Gothenburg Symphony und dem Tampere Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Santtu-Matias Rouvali. Außerdem vorgesehen ist die Veröffentlichung ihrer Bartok Aufnahme mit dem WDR Sinfonieorchester und Eivind Aadland.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel. Sie spielt die Stradivari “Yfrah Neaman”, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.